Wenn wir an einen Bauernhof denken, gehören Kühe selbstverständlich dazu. Rinder mögen es gesellig. Schon die frei lebenden Vorfahren unseres Hausrindes, die Auerochsen, zogen am liebsten in kleinen Gruppen durch die Wälder. Ziegen und Schafe brauchte man vor ungefähr 8000 Jahren schon nicht mehr zu jagen. Eingefangene Tiere und ihre Nachkommen hielt man bereits in Gefangenschaft in den menschlichen Siedlungen. Als Haustiere waren Rinder nicht nur leichter verfügbar, sondern boten den Menschen auch größeren Nutzen. Die Kühe gaben Milch werden und besonders Ochsen lieferten Arbeitskraft zur Bearbeitung des Bodens und zogen Wagen. In Europa sind Wildrinder heute ausgerottet. Versuche der Rückzüchtung von Hausrindern können nur Tiere hervorbringen, die alten Darstellungen von Wildrindern ähneln. Rinder werden in allen klimatisch geeigneten Gegenden der Welt gehalten. Über Jahrtausende war eine Kuhgruppe fester Bestandteil des landwirtschaftlichen Betriebs. Erst die moderne, industrielle Lebensmittelerzeugung hat spezialisierte Betriebe hervorgebracht, die sich auf einzelne Produktionszweige konzentrieren. Trotzdem möchten wir das Bild weidender Kuhgruppen auf saftigen Wiesen in den Ferien nicht missen. Alternativ zu dieser Seite können Sie auch eine Raufasertapete ansehen.

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