Mutter, Mutterliebe, Zuneigung prägen das landläufige Mutterbild. Doch eine Mutter muss auch belastbar sein. Doppelbelastung durch Familie und Beruf können oft nur schwer verkraftet werden. Da kann es schon helfen, in einer Muttergruppe mit anderen die Sorgen zu teilen. Oder eine Reise zu machen, Urlaub ohne Familie. Dazu muss die Mama die Kinder aber in guter Obhut wissen. Aber eine Mutter gibt auch Halt und Sicherheit. Was Eltern allein nicht bewältigen können gelingt in der Muttergruppe spielend im wahrsten Sinne des Wortes. Niemand isst allein, alle essen mit. Einsamkeit wird zum Fremdwort, wenn Gleichgesinnte an einem Strang ziehen. So kann frau vieles fest machen, was eine einzelne Mutter nicht schafft. Einmal gut angezogen hält eine Muttergruppe bisweilen ein lebenlang zusammen.
Eine Mutter zu haben ist ein Glück, das viele Menschen gar nicht genug würdigen. Erst, wer in schwierigen Zeiten eine Mutter verloren hat, weiß, wie wichtig sie ist. Ohne die richtige Mutter nachts auf einer einsamen Landstraße zu stehen, in Wind und Regen zu Fuß durch die Nacht hetzen, in der Hoffnung irgendwo jemanden zu finden, der mit einer Ersatzmutter aushelfen kann, ist ein schweres Schicksal, das man keinem Radler wünscht. Platt fahren ist schon schlimm genug. Aber da kann man ja noch flicken. Wenn eine Mutter weg ist, hilft oft nur noch schieben. Das kann eine Radreise schon ganz schön vermiesen. Deshalb ist es ratsam, immer dafür zu sorgen, dass jede Mutter angemessen angezogen ist. Unter Freunden tauscht man gern einmal seine Erfahrungen in dieser Beziehung aus. Jeder erzählt, wie er die Mutter anzieht, ob er einen Schlüssel benutzt oder lieder zu Nuss und Knarre greift. Und der eine oder andere hat vielleicht sogar ein Foto von seier Mutter dabei, das zeigt wie sie vor dem Anziehen zeigt und eines, auf dem sie angezogen ist. Schlecht sieht es jedoch aus, wenn die Mutter verzogen oder überdreht ist. Dann sollte man sich schon mal nach einer neuen Mutter umsehen, denn mit der Alten wird man kaum noch Freude haben.